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Fahrverbot – Bußgeldkatalog

Für alle Verkehrsteilnehmer, die beruflich auf ihren Führerschein angewiesen sind, ist ein Fahrverbot verheerend, denn es kann auch bei aller Aufmerksamkeit schon einmal vorkommen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird, vor allem wenn eine Geschwindigkeitsbeschränkung einmal übersehen wird. Das kann dann auch schon einmal existenzbedrohend werden, und die Rechtsprechung ist hier gnadenlos.

Ein solches Fahrverbot kann man abwenden, wenn die Geschwindigkeitsmessung fehlerhaft ist, was schon vorkommen kann. Wenn die Messung aber korrekt ist, ist spätestens jetzt (am besten schon bei der Anhörung) guter und qualifizierter Rechtsbeistand gefragt, der sich nicht mit Standardschriftsätzen aus dem Computer begnügt, sondern der jeden Fall individuell betreut.

Rechtsschutzversicherung

Wer am Straßenverkehr teilnimmt ist gut beraten, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, erst recht seit ab dem 28.April 2020 der Bußgeldkatalog insbesondere bei den Fahrverboten erheblich verschärft worden ist.

Gründe:

Der Straßenverkehr stellt heutzutage äußerst hohe Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer und ist schadensträchtig.
Die Rechtsverfolgung kann teuer werden, vor allem dann, wenn Unfallhergänge mittels eines Sachverständigen aufgeklärt werden müssen.
Auch wenn man einen Rechtsstreit gewinnt, kann man auf den eigenen Kosten sitzen bleiben, wenn der Gegner mittellos ist und nicht gepfändet werden kann.
In Bußgeldsachen kann ein Verfahren eingestellt werden, und der Betroffene trägt seine Kosten selbst. Diese sind meistens höher als das Bußgeld.
Mitunter gibt es auch Fehlurteile, die nicht mehr reparabel sind. Auch in diesen Fällen schützt eine Rechtsschutzversicherung.
Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist in der Regel nicht teuer.